Dienstag, 7. Juli 2015

Partydroge "Fermentierter Hai"

Hákarl ist eine isländische Spezialität, die bei besonderen Anlässen wie Familienfesten oder Feten gerne gereicht wird.
Er wird aus fermentiertem Fleisch des Grönlandhais hergestellt. Geruch und Geschmack des Gerichts sind sehr intensiv. Die Konsitenz erinnerte mich an Bauchspeck.


Einer der bedeutensten Hakarl-Hersteller Islands zeigt und beschreibt uns in seinem Hai-Museum den Herstellungsprozess: Schlachtung, Fermentierung, Trocknung, Verpackung.

Früher wurde der Hai fermentiert indem er im Sommer 6 bis 7 Wochen in eine Kiesgrube eingebuddelt wurde.


Qualitätskontrolle durch den Vater des Unternehmers



Die zur Trocknug aufgehängten Haifilets haben Addi's Geruchstest nicht bestanden.



Der Geschmackstest: eine Herausforderung.

1. Durchgang: Hai mit Brot
Naja, ein Döner wäre mir lieber. 
Aber der Hunger treibts rein.

2. Durchgang: Hai pur
Ekelhaft!!!!
Schmeckt nach Phosphornitratsulfitamalganpropyethylenkarbonataminosäuresalpetertestosteroide 


Lieber hätte ich die Robbe gegessen.

Dem Hund war auch schon übel.

Impressionen von Snaefellsnes













Sonntag, 5. Juli 2015

Die letzte Unterkunft

Nach längerer Fahrt auf die im Westen gelegene Halbinsel Snaefellsnes haben wir nun unsere letzte Urlaubsunterkunft dieser Reise bezogen.
Urteilt selbst ob's ein guter Abschluss ist:



Und hier das Panorama ums Haus


Rundumblick möglich ...

und Sonnenbad.

Freitag, 3. Juli 2015

Wer den Wal hat ...

Heute haben wir in unmittelbarer Nähe unserer See-Hütte am Fjord Eyjafjördur bei Hauganes ein Schiff zur Walbeobachtung gechartert.
Die Buckelwale haben sich uns auch gerne präsentiert ...




Und Fische konnten wir uns noch nebenbei fürs Abendessen fangen.

Vom Boot aus hatten wir unsere Unterkunft stets im Blick. Heute Abend beobachten wir das Meer vom Hot Pot aus. Mal sehen ob ein Wal vorbei schaut.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Hotpot

Aufgrund der vulkanischen Aktivitäten in Island gibt es auf der ganzen Insel eine Vielzahl heißer Quellen. Wo sich das heiße Wasser in kleinen Teichen oder Tümpeln sammelte, wurden und werden diese Orte seit der Besiedelung Islands zum Bad genutzt.
Sie werden als Hot Pot (isländisch heitur pottur,  heißer Topf) bezeichnet, können heutzutage allerdings auch künstlich angelegt sein.


In unserem "Haus am See" haben wir einen eigenen Hot Pot für uns vier ganz alleine :-)



Mittwoch, 1. Juli 2015

Wo die Erde kocht

Am Fuße des Berges Namafjall liegt das beeindruckenste Solfatarenfeld Islands: Hverarönd.
Solfatare sind 100 bis 200 Grad heiße postvulkanische Ausströmungen von Gasen, die Schwefelwasserstoff, Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf enthalten.



Die vegetationslose Ebene und die Bergflanken leuchten in kräftigen Gelb-, Orange- und Brauntönen.
Überall treten aus Spalten weiße Dampfsäulen aus, manchmal auch begleitet von lautem Zischen und Fauchen.
Heiße Schlammlöcher blubbern und brodeln vor sich hin und über allem liegt ein Geruch von abgefeuerten Silvesterknallern.


Da muss mal einer kräftig Dampf ablassen.
Bei der allgemeinen Geruchsbelastung fällt es nicht weiter auf.


Die bereit gestellten Schuhputzwerkzeuge sind hier sehr hilfreich.

Noch ein Mega-Wasserfall


Der Dettifoss ist zwar nur 45 Meter hoch, da aber gewaltige Mengen Wassers über die rund 100 Meter breite Stufe brausend in die Tiefe stürzen, gehört er zu den eindrucksvollsten Wasserfällen Europas.